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Das historische Berlin steht in neuer Blüte

Das historische Berlin steht in neuer Blüte - davon konnte sich eine 50-köpfige Reisegruppe aus dem Kreis Böblingen persönlich überzeugen, die der ersten Einladung unseres Bundestagsabgeordneten Clemens Binninger in Verbindung mit dem Presse- und Informationsamt der Bundesregierung zu einem viertägigen Besuch der Bundeshauptstadt gefolgt war. Viel Information, politische Gespräche, das breitgefächerte Berliner Kulturleben sowie nicht zuletzt die nahezu einmalige "Kneipenszene" ließen bei manchem Teilnehmer das Schlafbedürfnis in den Hintergrund treten. Das "Binninger-Team", bestehend aus dem Abgeordneten selbst sowie seinem Büroleiter Dr. Jörg Krämer und seiner Sekretärin Sabine Karrasch in Verbindung mit Günter Heimel vom Besucherdienst des Bundespresseamtes und dem Busfahrer Siggi Schmiech, sorgten für einen reibungslosen Ablauf der Berlin-Fahrt.

Schon die Unterbringung war ein "Knüller": das Hotel "Unter den Linden" (!), Schnittpunkt des pulsierenden Lebens und geschichtsträchtig an der Ecke Unter den Linden/Friedrichstrasse gelegen. Ein Katzensprung etwa nur zum Brandenburger Tor, zum Reichstag, zum Gendarmenmarkt, zur Humboldt-Universität oder zum wieder errichteten Reiterstandbild Friedrichs des Großen. Hier schlägt das Herz Berlins. Die berühmten vielbesungenen Linden blühten, die Straßencafes waren vollbesetzt. Eben mitten im Leben.

Andererseits die bestürzende Erkenntnis, dass eine Strasse weiter die verbarrikadierte Botschaft der Vereinigten Staaten liegt - ein Kontrast, wie er größer nicht sein kann. Ausgerechnet die Macht, die das Überleben des freien Berlins garantiert hat, muss nun selbst vor Krawallmachern und Terroristen jeglicher Couleur geschützt werden. Genauso stil- und würdelos der Markt mit sowjetischer und DDR-Militaria (Symbole der Unterdrückung!) unmittelbar am Checkpoint-Charlie. Das gleichnamige Museum auf der anderen Straßenseite dokumentiert in eindrucksvoller Weise die Freiheitssehnsucht des Volkes während der blutigen SED- und Stasi-Diktatur.

Angenehme Höhepunkte der Reise an die Spree die Stadtrundfahrt, Informationsgespräche in der CDU-Zentrale am Landwehr-Kanal, der modern-ansprechenden baden-württembergischen Landesvertretung im Botschaftsviertel (Minister Köberle machte sogar seine Aufwartung), Diskussionen im Verteidigungs- und Innenministerium und die Besichtigung des Abgeordneten-Büros Binninger sowie der Glaskuppel im Reichstag. Hochinteressant der Besuch einer Bundestagsdebatte über die Ergebnisse des Europäischen Konvents (Vorschläge für eine europäische Verfassung). Glanzpunkt der Debatte, die konstruktiv-sachliche Rede des baden-württembergischen Ministerpräsidenten Erwin Teufel, einem der "Väter" des Konvents.

Eines der düstersten Kapitel der SED-Vergangenheit wurde bei einer Führung durch die ehemalige Zentrale Untersuchungshaftanstalt der Stasi in Hohenschönhausen deutlich. Erschütternd die Berichte einstiger Gefangener und die Besichtigung der Folterkammern, in denen das Regime Häftlinge sogar ertränken ließ. Unfassbar in diesem Zusammenhang, wie wenige für diese Verbrechen bislang zur Verantwortung gezogen werden konnten.

Sehr vieles hat sich seit dem Fall der Mauer zum Guten gewendet. Das war tagtäglich zu sehen und zu spüren. Berlin, eine Stadt im Grünen gelegen, ist auf dem Weg zu neuer Blüte und gemeinsamer Identität. Künftigen Berlin-Reisenden sei Günter Heimel als sachkundiger Betreuer ans Herz gelegt und empfohlen. Charmant, kenntnisreich, detail- und geschichtsgetreu ist er der personifizierte Berlin-Führer schlechthin.

Text: Wolfgang Heubach